Die Anfaenge des Eisenbahnbaus in Preussen (Teil 3). 5. Die Eisenbahnbruecken

In den ersten zwei Jahrzehnten des Eisenbahnbaus konnten aus Mangel an Eisen und Facharbeitern noch keine eisernen Bruecken gebaut werden. Alte Bauweisen, wie gemauerte Boegen und hoelzerne Tragwerke, mussten zunaechst angewendet werden. Oft wurden die Bruecken fuer eine kombinierte Nutzung durch Fuhrwerke und die Eisenbahn entworfen. Die ersten um 1845 gebauten eisernen Bruecken waren engmaschige Gittertraeger oder gusseiserne Sprengwerke geringer Spannweite. Weit bedeutender waren dann die bereits 1857 fertiggestellten Gittertraeger-Bruecken ueber die Weichsel bei Dirschau und ueber die Nogat bei Marienburg, die schon Spannweiten von ueber 100 Meter aufwiesen. In der Folgezeit kamen dann bald Fachwerktraeger und Bogentragwerke verschiedenster Bauart zum Einsatz. Besonders eingegangen wird auf Konstruktion und Bau der Weichselbruecke bei Dirschau und der Rheinbruecke in Koeln-Deutz (Dombruecke). Diese wurde ebenfalls als Gittertraeger ausgefuehrt und 1859 fertiggestellt. Nach ueber 50 Jahren Betriebsdauer wurde sie erst 1910 abgebrochen. Ueber die Entwicklung des Eisenbahnwesens in Preussen und Europa bis etwa 1875 wird berichtet. Zahlreiche Ausschnitte aus alten Konstruktionsplaenen sowie Uebersichten erlaeutern den Bericht.

  • Authors:
    • RICKEN, H
  • Publication Date: 2000

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 355-67
  • Serial:
    • Bautechnik
    • Volume: 77
    • Issue Number: 5
    • Publisher: Ernst (Wilhelm) and Sohn

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199545
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:43PM