Der Howesche Traeger und seine Weiterentwicklung

Der Bericht wuerdigt die Bedeutung Carl Ritter von Ghegas fuer den Eisenbahnbrueckenbau in Oesterreich in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Anlaesslich einer Studienreise nach Nordamerika lernte er die Gittertraeger der Amerikaner kennen, hierbei besonders das von Howe entwickelte System, bei dem schmiedeeiserne Vertikalstaebe so stark vorgespannt werden, dass alle Holzdiagonalstaebe Druckspannungen erhalten. Ungeachtet dessen baute von Ghega fuer die oesterreichischen Eisenbahnen vorzugsweise Viadukte aus Bruchsteinmauerwerk, weil er die groessere Dauerhaftigkeit von Mauerwerk wohl erkannt hatte. In der Literatur wird nur eine Bruecke erwaehnt, die nach dem Verfahren von Howe aus Laerchenholz gebaut wurde. Im uebrigen Europa wurde das Verfahren dagegen haeufiger angewendet. Nach dem 2. Weltkrieg wurden in Oesterreich verschiedentlich wieder Gittertraeger nach dem System Howe gebaut, die im Bericht abgebildet werden. Als Weiterentwicklung des Systems von Howe kann die fuer freitragende Lehrgerueste zum Bau von Bogenbruecken von Benini und Cruciani entwickelte Bauweise bezeichnet werden. Verschiedene Cruciani-Lehrgeruesttypen werden beschrieben und Ausfuehrungsbeispiele als Abbildungen gezeigt.

  • Authors:
    • CZERNY, F
  • Publication Date: 2000

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 278-81
  • Serial:
    • Bautechnik
    • Volume: 77
    • Issue Number: 4
    • Publisher: Ernst (Wilhelm) and Sohn

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199544
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:43PM