Forschungsprojekt Langzeitrehabilitation alkoholauffaelliger Kraftfahrer, Modell IVT-Hoe - Bericht ueber die Analyse der Therapiemisserfolge

Von 188 Teilnehmern an einer Individualpsychologischen Verkehrstherapie nach dem Modell IVT-Hoe wurden im Zeitraum von fuenf Jahren moeglicher Legalbewaehrung nur 12 (= 6,4 Prozent) erneut durch ein Trunkenheitsdelikt auffaellig. Bei naeherer Betrachtung der Rueckfaelle zeigte sich, dass alle 12 Personen als Aussenseiter innerhalb des Kollektivs der Massnahmenabsolventen beschrieben werden koennen. Zum einen weicht ihre Alkoholproblematik deutlich von der der typischen Klientel ab, zum anderen weisen ihre Massnahmenkonzeptionen weit groebere Fehler auf. Rueckblickend stellen sich alle 12 Rueckfaelligkeiten als durch eine problemadaequate Therapie durchaus vermeidbar dar. Konsequenz fuer die Zukunft sollte eine noch einzelfallspezifischere therapiebegleitende Diagnose und Indikation sein. Vortrag, gehalten zum Thema "Evaluation/Bewertung" des 37. BDP-Kongresses fuer Verkehrspsychologie vom 14.-16.9.1998 in Braunschweig. Siehe auch Gesamtaufnahme des Kongresses, ITRD-Nummer D344401.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 271-3
  • Monograph Title: Fahrerassistenzsysteme: Fragen an die Psychologie aus der Sicht des Kfz-Ingenieurs
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199355
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-931589-31-5
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:39PM