Das Kriterium der Legalbewaehrung nach Daten des Verkehrszentralregisters

Zur Untersuchung der Konzepte "Fahreignung/Fahrbefaehigung" im weitesten Sinne bietet sich die Verkehrszentralregister (VZR)-Eintragung des Kraftfahrt-Bundesamtes als ein "hartes" Evaluations- und Prognosekriterium an. Dieses Kriterium der Legalbewaehrung sollte aus Gruenden der Reliabilitaet moeglichst zusaetzlich zum Unfallkriterium herangezogen werden. Vorteile der VZR-Daten sind: - Die personenbezogene Organisation des VZR ermoeglicht das besonders aussagekraeftige Design einer prospektiven Untersuchung, das speziell fuer Evaluations- und Prognosestudien gefordert ist. - Das VZR erfasst ein breites Spektrum an Fehlverhalten im Verkehr; nicht nur mangelnde Vorsicht, sondern auch mangelnde Ruecksichtnahme, nicht nur tatsaechliche Schaedigung, sondern auch tatsaechliche Gefaehrdung, Behinderung und Belaestigung, zudem auch mangelnde Zuverlaessigkeit. Es existiert ein mehrfach ueberprueftes Modell zur VZR-Auffaelligkeit, das Modell der "lognormalverteilten konstanten VZR-Risiken", auf dessen Grundlage Hypothesen formuliert, Berechnungen und sogar Simulationen durchgefuehrt werden koennen. (A) Vortrag, gehalten zum Thema "Evaluation/Bewertung" des 37. BDP-Kongresses fuer Verkehrspsychologie vom 14.-16.9.1998 in Braunschweig. Siehe auch Gesamtaufnahme des Kongresses, ITRD-Nummer D344401.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 255-64
  • Monograph Title: Fahrerassistenzsysteme: Fragen an die Psychologie aus der Sicht des Kfz-Ingenieurs
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199352
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-931589-31-5
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:39PM