Die "Auto-Wildlinge" und das Recht - Verkehrs(un)sicherheit in der Fruehzeit des Automobilismus -

Der fruehe Widerstand gegen das Automobil war eine verstaendliche Reaktion auf die hohen sozialen Kosten, die die Gesellschaft auf sich zukommen sah. In Mittel- und Westeuropa schwaechte sich dieser Widerstand in den 1920er Jahren ab, es kam zu einer gewissen Gewoehnung an das Automobil. Die Kodifikation von Verhaltensregeln sowie technische Massnahmen entschaerften konflikttraechtige Situationen. Der oeffentliche Personentransport versoehnte einen grossen Teil des Publikums mit dem motorisierten Verkehr. Vor diesem Hintergrund ist auch die Diskussion um die Verkehrs(un)sicherheit zu sehen. Das Tempo, mit dem sich das Automobil fortbewegte, erforderte sowohl vom Fahrzeugfuehrer als auch vom Publikum adaequates, diszipliniertes Verhalten. Sicherheit bezog sich zunaechst auf das Fahrzeug und den Fahrer, aber auch auf die Gestaltung der Strasse und auf die uebrigen Verkehrsteilnehmer. Der Bericht beschreibt die Entwicklung der Verkehrssicherheit in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg, und zwar vor allem in Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Neben dem Erlass und der Implementierung staatlich gesetzter Normen wird auch das Wirken gesellschaftlicher Akteure geschildert. Abschliessend wird die Unfall- und Haftungsfrage eroertert. Beitrag zur Tagung "Stuttgarter Tage zur Automobil- und Unternehmensgeschichte" 1998 zum Thema "Geschichte der Strassenverkehrssicherheit im Wechselspiel zwischen Fahrzeug, Fahrbahn und Mensch. Siehe auch Gesamtaufnahme der Tagung, ITRD-Nummer D344359.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199294
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-89225-300-6
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:38PM