Tempo 30 aus der Sicht der Landeshauptstadt St. Poelten - Umsetzung von Tempo 30-Zonen

Es wird in Stichworten aufgelistet, wie in der niederoesterreichischen Landeshauptstadt St. Poelten Tempo 30-Zonen geplant und errichtet werden. Ein Antrag auf Errichtung kann von der Bevoelkerung oder den Gemeindevertretern beim Buergermeister oder bei der Magistrats-Verkehrsbehoerde gestellt werden. Er wird magistratsintern auf Uebereinstimmung mit dem Generalverkehrskonzept ueberprueft. Danach wird ein Verkehrsplaner mit einer Detailuntersuchung beauftragt. Diese umfasst eine Zustandsanalyse und eine Konzeptentwicklung. Anschliessend erfolgt eine Beratung und Verhandlung in der Verkehrskommission von St. Poelten und eine Praesentation im Rahmen einer Buergerversammlung. Weiters ist eine Abstimmung mit verkehrstechnischen Amtssachverstaendigen wie Strassenerhalter und Bundespolizei erforderlich. Die Umsetzung erfolgt ueber eine Verordnung, die kundgemacht wird. Vorgesehen sind Effizienzkontrollen und allgemeine begleitende Massnahmen wie Ueberwachung durch die Bundespolizei oder Radarmessungen. Die bisherigen Erfahrungen mit Tempo 30-Zonen in St. Poelten sind gut. Die Unfaelle und die Verunglueckten konnten um etwa 20 bis 30 Prozent reduziert werden, die Fahrgeschwindigkeiten nehmen durchschnittlich um bis zu zehn Prozent ab. Zur Gesamtaufnahme siehe ITRD-Nummer D335887. (KfV/A)

  • Authors:
    • ZEIDLINGER, J
  • Publication Date: 1999

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199050
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:33PM