Gefaehrdungen der Gesundheit bei Tunnelvortrieben

Aufgabe der Unfallversicherungstraeger ist es, mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfaelle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhueten (Sozialgesetzbuch VII, Paragraph 1). In den Zustaendigkeitsbereich der Tiefbau-Berufsgenossenschaft fallen die Bauarbeiten unter Tage. Bei diesen Arbeiten (Tunnelbauarbeiten) treten nicht nur hohe Heilbehandlungskosten durch Arbeitsunfaelle auf, sondern auch der Aufwand fuer Rentenzahlungen bei Berufskrankheiten nimmt stetig zu. Hier sind besonders die Laermschwerhoerigkeit und Quarzstaublungenerkrankung zu nennen. Sie sind typisch fuer die Erkrankungen der Beschaeftigten bei Tunnelbauarbeiten. Ausserdem werden beim Einsatz von Dieselmotoren krebserregende Gefahrstoffe freigesetzt, bei Sprengungen sind gleichfalls Gesundheitsgefaehrdungen gegeben. Gesundheitliche Schaedigungen machen sich teilweise erst nach vielen Jahren bemerkbar. Auch kann heute noch sehr wenig ueber das Zusammenwirken verschiedener Gefahrstoffe gesagt werden. Es ist also eine intensive Praevention bei Tunnelvortriebsarbeiten zu betreiben, um eine gesundheitliche Schaedigung auszuschalten oder diese mindestens so gering wie moeglich zu halten. Der vorliegende Artikel befasst sich mit den Hauptgesundheitsgefahren Laerm, Staub, Sprengschwaden und Dieselmotoremission. Durch entsprechende Massnahmen koennen diese Gesundheitsgefahren so weit minimiert werden, dass die Beschaeftigten bei Tunnelbauarbeiten auch gesund bleiben. (A) Titel in Englisch: Health hazard during tunnelling.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 118-22
  • Serial:
    • Bauingenieur
    • Volume: 75
    • Issue Number: 3
    • Publisher: Springer Verlag

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198888
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-7640-0384-7
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:30PM