Erhoehung der Erdbebensicherheit von Bruecken im Umkreis von San Francisco

Wegen der grossen Erdbebengefahr, die durch die in der Naehe von San Francisco gelegene Andreas-Verwerfung hervorgerufen wird, werden die im Umkreis liegenden Bruecken, die nicht als erdbebensicher angesehen werden koennen, so umgebaut, dass sie auch bei Starkbeben nicht mehr als einsturzgefaehrdet eingestuft werden muessen. Unmittelbarer Anlass hierfuer war der Einsturz einer doppelstoeckigen Gerber-Fachwerktraegerbruecke mit 427 Metern Spannweite ueber den Ostteil der Oakland Bay bei einem Starkbeben vor einigen Jahren. Eine einhueftige in sich verankerte Haengebruecke wird den alten Fachwerkueberbau ersetzen. Auch die Doppelhaengebruecke ueber den Westteil der Oakland Bay wird, im Wesentlichen durch Umbau der Lagerung, den Belastungen durch Erdbeben angepasst. Um Schaeden zu vermeiden, erhalten die Ueberbauten in horizontaler Richtung generell eine elastische (daempfende) Lagerung. Die auftretenden Horizontalkraefte werden dadurch geringer und sind beherrschbar. Nach den gleichen Grundsaetzen wird die bekannte Golden Gate Bruecke umgebaut. Bei einigen Bruecken muessen auch die Gruendungen durch zusaetzliche Pfaehle und Pfahlkopfplatten verstaerkt werden. Die Arbeiten an den im Beitrag beschriebenen Bruecken sollen bis zum Jahr 2001 abgeschlossen sein. Die Kosten werden aus staatlichen Obligationen, der Benzinsteuer und der Anhebung der Brueckenmaut bestritten. Durch Skizzen und Bilder werden die schriftlichen Aussagen erlaeutert.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 68-70
  • Serial:
    • STAHLBAU, DER
    • Volume: 69
    • Issue Number: 1
    • Publisher: ERNST & SHON
    • ISSN: 0038-9145

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198840
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:29PM