Verkehrswende - von der Utopie zur Realitaet

Alle Bemuehungen um Verkehrsberuhigung, OEPNV-Ausbau, Fahrrad- und Fussgaengerfoerderung der letzten 40 Jahre haben die Verkehrswelt nicht nachhaltig geaendert. Meist sind sie eher autogerecht geplant worden. Mit der Suggerierung des Drei- oder Einliterautos werden, so der Autor, lediglich "Beruhigungspillen" verteilt. Solange Verkehrs- und Siedlungspolitik auf die massenhafte "Behausung von Pkw" fixiert bleiben, ist "Fortschritt vom Auto" und Effizienz im Verkehr nicht moeglich. Im Beitrag werden einzelne Facetten der Verkehrswende diskutiert. So zeigt der Verfasser, dass das Argument, dass nur das Auto Mobilitaet im laendlichen Raum ermoeglicht, nicht stimmt. Auch in der Flaeche habe der OEPNV ungeahnte Potenziale. Im Zusammenhang mit dem laendlichen Raum sei der Freizeitverkehr das entscheidende "Schlachtfeld". Hier wuerde es die hoechsten Steigerungsraten geben. Er stellt fest, dass eine Verkehrswende mit Flaechenbahn und Flaechenbus bezahlbar ist. Eingegangen wird auch auf Arbeitsmarkteffekte einer Verkehrswende. Diskutiert wird abschliessend, wo der Ausgangspunkt fuer eine Verkehrswende zu liegen habe. Ist es Europa, sind es die USA oder ist es die Dritte Welt? Seiner Meinung nach muesse das Thema von zwei Seiten diskutiert werden. Einmal am Thema Verkehrswende durch Entmotorisierung in Europa, den USA und Japan, und einmal am Thema Verkehrswende durch Vermeidung der Hochmotorisierung in der Dritten Welt.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 10-6
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198696
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:26PM