Bedeutung der Struktursteifigkeiten und EES-Werte, Kontrollparameter bei der Kollisionsanalyse

In den ueblicherweise bei der Kollisionsanalyse von Fahrzeugen verwendeten Methoden wird die Stossdauer vernachlaessigt. Dann koennen die aus der Physik bekannten Erhaltungssaetze fuer abgeschlossene Systeme, naemlich der Impuls-, der Energie- und der Drehimpulserhaltungssatz angewendet werden. Die waehrend der Kollision auftretenden aeusseren Einfluesse, zum Beispiel Reibung zwischen Raedern und Fahrbahn, bleiben unberuecksichtigt. Bei sehr kleinen Kollisionsgeschwindigkeiten ist dieses Vorgehen nicht sehr genau. Im Beitrag werden zunaechst die Unterschiede zwischen Rueckwaerts- und Vorwaertsrechnung in der Kollisionsanalyse behandelt. Danach geht der Bericht auf erweiterte und verbesserte Kontrollgroessen ein. Darauf aufbauend werden Berechnungsmoeglichkeiten fuer die Struktursteifigkeit und die Kollisionsdauer betrachtet. Fuer Pkw kann angenommen werden, dass die Struktursteifigkeit normalerweise in einem Bereich von 200 bis 1200 kN/m liegt, wobei in wenigen und begruendbaren Faellen auch hoehere Werte anzutreffen sind. Der rechnerische Einfluss einer definierten Struktur gegenueber der rein linearen ist nicht besonders gross, deutlich ist aber die Auswirkung der Kollisionsdauer.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198693
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:26PM