Zur Psychopathologie des alkoholauffaelligen Kraftfahrers - Alkoholfahrten aus der Sicht der Neurosenlehre

Anhand eines Fallbeispiels wird die Therapie eines mit hohem Blutalkoholgehalt (2,4 Promille) aufgefallenen Kraftfahrers vorgestellt, der nach einer negativ ausgegangenen medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) vorstellig wurde. Bei dem Betreffenden handelte es sich nicht um einen alkoholabhaengigen Fahrer, sondern um einen Klienten, der jahrelang missbraeuchlich mit Alkohol umgegangen war. Die Therapie erfolgte nach der Konzeption der Individualpsychologischen Therapie (IVT) nach Hoecher. Der individualpsychologische Ansatz bietet einen geeigneten Rahmen, um die dem Fehlverhalten zugrunde liegenden Strukturen des Patienten zu erkennen und ihm die Chance einer Modifikation zu eroeffnen. Die Therapie alkoholauffaelliger Fahrer erfordert spezielles Fachwissen, an die aufgabenspezifische Professionalitaet der Verkehrstherapeuten sind hohe Anforderungen zu stellen. In der Regel sind laengerfristige Massnahmen erforderlich. Bewaehrt hat sich die Kombination verschiedener Therapiesettings (Einzel- und Gruppensitzungen sowie Fokalanalyse in einem mehrtaegigen Seminar). Siehe auch Gesamtaufnahme des Jahrbuchs Verkehrsrecht 2000, IDS-Nummer D342701.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 239-50
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198470
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-8041-2093-8
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:22PM