Nachweis der Spannungsrisskorrosionsempfindlichkeit von Spannbetonstaehlen mit Hilfe des elektrochemischen Rauschens (ECR)

Die Ursachen fuer die Anfaelligkeit von Spannstaehlen gegenueber Spannungsrisskorrosion sowie die auftretenden Versagensmechanismen konnten von der Forschung in vielen Faellen weitestgehend geklaert werden. Im Gegensatz dazu existiert bisher keine exakte Methode, die Empfindlichkeit der Spannstaehle eindeutig nachzuweisen beziehungsweise die Spannstaehle bezueglich ihrer Anfaelligkeit deutlich voneinander abzugrenzen. Dies fuehrt in der Baupraxis zu zusaetzlichen Sicherheitsvorkehrungen, beispielsweise zur Robustheitsbewehrung. Wirtschaftliche Nachteile sind die Folge. Mit der Methode des elektrochemischen Rauschens koennen kleinste Aenderungen im Korrosionsverhalten der Spannstaehle detektiert und nachgewiesen werden. Anhand der Forschungsergebnisse laesst sich sagen, dass diese Pruefmethode zur Untersuchung der Spannungsrisskorrosion von Spannstaehlen geeignet ist und bei der Stahlentwicklung, Produktionskontrolle und Spannstahlpruefung genutzt werden kann. Vor allem bei der Entwicklung beziehungsweise Beurteilung hochfester Spannstaehle mit Zugfestigkeiten groesser 2000 N/qmm bezueglich kritischer Spannungen ist diese Methode aeusserst nuetzlich. (A*) Bericht zu einem Forschungsprojekt, gefoerdert von der Convention Europeenne pour la Precontrainte/Post-Tension - CDP; Ausfuehrende Stelle: Universitaet Leipzig, Institut fuer Massivbau und Baustofftechnologie.

  • Corporate Authors:

    FRAUNHOFER IRB VERLAG

    POSTFACH 80 04 69
    STUTTGART,   DEUTSCHLAND BR  D-70504
  • Authors:
    • KRUMBACH, R
    • HEYN, A
  • Publication Date: 1998

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 31S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198384
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:20PM