Entwicklung und Ueberpruefung von Schnellverfahren zur Bestimmung von Pechinhaltsstoffen in Bindemitteln

Es wurden Schnelltestverfahren untersucht, mit denen vor Ort eine Entscheidung gefaellt werden soll, ob die beim Aufbruch von Strassen anfallenden Materialien mit teerpechtypischen Schadstoffen belastet sind, die eine Wiederverwendung als Strassenbaustoff in Frage stellen. Die Anwendung derartiger Verfahren ist insbesondere bei kleineren Baumassnahmen notwendig, weil diese nur selten langfristig geplant werden. Es sollen kurzfristig Informationen ueber die Kontamination des Ausbaumaterials und die Konzentration der Schadstoffe (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie Phenole) gewonnen werden. Weiter wurde ueberprueft, ob die Schnelltests in der Lage sind, die kleinsten Zuordnungs- oder Grenzwerte, die eine Wiederverwendung des Ausbaumaterials gestatten, zu erfassen. Die Vorgehensweise, die Problematik bei PAK und bei Phenolen sowie die Durchfuehrung und Bewertung der Verfahren werden beschrieben. Es wurden sieben Verfahren untersucht, fuer die eine kurze Bewertung gegeben wird. Die Aussagekraft der Schnellverfahren ist bei vorhandener Kontamination fuer eine generelle Wiederverwendung nicht ausreichend, so dass die Schadstoffgehalte dann quantitativ zu bestimmen sind.

  • Corporate Authors:

    Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

    Brüderstraße 53
    Bergisch Gladbach,   Germany  51427
  • Authors:
    • SCHAEDEL, P
    • SIELAFF, S
  • Publication Date: 1999-9

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 29S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198142
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:16PM