Internalisierung externer Kosten als umweltpolitische Herausforderung

Externe Kosten verschwinden, nachdem sie durch die Handlung eines Individuums entstanden sind, nicht aus der Welt, nur weil sie von dem Verursacher nicht getragen werden. Dritten oder der Gesellschaft bleibt es ueberlassen, diese externen Kosten zu tragen. Im Beitrag wird zum einen auf das generelle Problem der "externalisierten" Kosten eingegangen, zum anderen die Problematik spezifiziert fuer den Verkehrssektor dargestellt. Aus Forschungsergebnissen wird die Forderung nach einer neuen Richtung in der Umweltpolitik abgeleitet, die aufgefordert wird, die gesamtwirtschaftliche Kostenbelastung im Tagesgeschaeft umfassend umzulenken. Nur wenn dies gelingt, wird auch der Verkehrsmarkt in der Lage sein, die Gueter- und Personentransporte zukunftsgerecht auf die verschiedenen Verkehrstraeger aufzuteilen. Es werden hierzu Strategien zur Vermeidung externer Kosten formuliert. Den Hauptbestandteil dabei sollten den Verfassern zufolge preispolitische Instrumente bilden. Intermodal muss der Einsatz preispolitischer Instrumente so erfolgen, dass sich die Vorteile eines Verkehrstraegers bei den externen Kosten auch in Preisvorteile im Verkehrsmarkt uebersetzen. Daher ist intramodal die Einfuehrung preispolitischer Instrumente so zu koordinieren, dass neue Ungleichbehandlungen vermieden werden. Titel in Englisch: The internalization of external transport costs as a political challenge.

  • Authors:
    • BREUER, S
    • PENNEKAMP, M
  • Publication Date: 1999

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01198006
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:13PM