Muss es das Auto sein? - Anforderungen aelterer Menschen an eine benutzerfreundliche Verknuepfung oeffentlicher und privater Verkehrsmittel -

Im Rahmen der Untersuchung wurden schriftliche und muendliche Befragungen von Senioren ueber ihr Mobilitaetsverhalten durchgefuehrt. Fuer die Befragten hat die Mobilitaet einen sehr hohen Stellenwert, der fuer mindestens drei Viertel mit dem eigenen Pkw verknuepft ist. Die Nutzung oeffentlicher Verkehrsmittel beinhaltet die Bewaeltigung sowohl physischer (Fusswege vom und zum Verkehrsmittel) als auch kognitiver Anforderungen (Orientierungsaufgaben: Fahrplan, Fahrscheinerwerb). Beobachtungen ergaben, dass den Autofahrern unter den Senioren die Bewaeltigung insbesondere der Orientierungsaufgaben schwer fiel. Fuer die Nutzung oeffentlicher Verkehrsmittel spielen fuer aeltere Menschen eine wesentliche Rolle die Kosten, Schutz vor Kriminalitaet und Belaestigung, einfacher Fahrscheinerwerb, Reduktion der koerperlichen Anforderung, Komfortaspekte und erleichteter Zugang zum Bahnhof. Um als alternative Fortbewegungsmittel attraktiv zu werden, muessen die Angebote des oeffentlichen Verkehrs verstaerkt auf die Beduerfnisse dieser Zielgruppe eingehen. Kurzfassung eines Beitrages zum DVR-Presseseminar "Aeltere Verkehrsteilnehmer" in Hohenroda.

Language

  • German

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  • Pagination: 53-7
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  • Accession Number: 01197829
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:09PM