Optimierung von Signalzeitenplaenen nach dem Gleichgewichtsprinzip

Lichtsignalanlagen sind das entscheidende Steuerungselement fuer den Strassenverkehr in den Staedten. Die Anforderungen an die Steuerungsphilosophie sowie an die Qualitaet der Signalplanung nehmen staendig zu. Grund sind die wachsenden Verkehrsmengen, aber auch zunehmend komplexere Zielvorstellungen darueber, was mit einer guten Signalsteuerung alles erreicht werden soll. Es ueberlagern sich Anforderungen an die Sicherheit und Verkehrsqualitaet mit Forderungen nach Umweltschutz und der Praxis der OEPNV-Beschleunigung. In der Forschungsarbeit ueber die Gleichgewichtsoptimierung von Signalzeitenplaenen wird ein neuartiges gedankliches Konzept fuer die Gestaltung von Signalzeitenplaenen entwickelt. Darin ist eine zunaechst als verblueffend erscheinende Analogie zwischen Signalzeitenplaenen und mechanischen Federsystemen zu einem sehr praktikablen Instrument der Optimierung von Festzeit-Signalprogrammen entwickelt worden. Dieser Ansatz bewaehrt sich inzwischen in grossem Umfang bei der praktischen Anwendung. Darueber hinaus werden Wege aufgezeigt, wie das Konzept auch auf die Koordinierung von Signalanlagen, auf die verkehrsabhaengige Steuerung und auf eine bessere OEPNV-Priorisierung ausgeweitet werden kann. Die Planungstechnik loest sich dabei voellig von der bisherigen Praxis. Eine Entwicklung bis zur Praxisreife steht hier allerdings noch aus. Das Konzept eroeffnet aber vorteilhafte Perspektiven hin zu einer einfacheren Planungsarbeit bei gleichzeitig verbessertem Verkehrsablauf.

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01197502
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:03PM