Transfer der Optimierungsmoeglichkeiten auf dem Gebiet der Strassenverkehrstechnik durch das Programmsystem TRANSYT-ISBAC in die Praxis

Das an der TH Aachen entwickelte Programmsystem TRANSYT-ISBAC kombiniert das international bekannte System TRANSYI mit einem Umlegungsprogramm. Verwendet wurde die Version TRANSYI 6D. Diese ist erweitert um eine Schaetzung von Laerm- und Schadstoffemissionen. Das an der TH Aachen entwickelte Programmsystem TRANSYT-ISBAC kombiniert das international bekannte System TRANSYI mit einem Umlegungsprogramm. Verwendet wurde die Version TRANSYI 6D. Diese ist erweitert um eine Schaetzung von Laerm- und Schadstoffemissionen. Die Dateneingabe ist gegenueber der Originalversion vereinfacht und die Ausgabe um graphische Moeglichkeiten erweitert worden. Das System ist fuer eine Anwendung auf Personal Computern in der Sprache neu formuliert worden. Auch das Optimierungsverfahren ist vereinfacht worden. Dabei kann nach verschiedensten Kriterien, wie Wartezeiten, Zahl der Halte oder nach Emissionen, optimiert werden. Die Umlegung wird nach einem klassischen Capacity-Restraint-Verfahren durchgefuehrt. Das System ermoeglicht somit bei leichter Bedienbarkeit zunaechst eine netzweite Optimierung der Signalkoordinierung. Dabei werden die Verkehrsverlagerungen, die von geaenderten Signalplaenen ausgehen, beruecksichtigt. Darueber hinaus ist das Programm aber auch als Umlegungsprogramm fuer staedtische Netze einsetzbar. Es beruecksichtigt dabei die Auswirkungen einer optimierten Signalschaltung. Damit bietet es eine Praezision, die von konventionellen Umlegungsprogrammen nicht erreicht wird. Bei einer Anwendung in Leverkusen erwies sich das System als effektives Werkzeug zur Analyse weitreichender Auswirkungen von verkehrstechnischen Massnahmen. Eine groessere Anwendung in Luxemburg fuehrte zu einer nachdruecklichen Verbesserung der Koordinierung. Von besonderem Interesse duerfte in dem Heft auch die fundierte Darstellung der Anforderungen an Verkehrsingenieur-Arbeitsplaetze sein.