Das Verhaeltnis von Umweltvertraeglichkeitspruefung, Eingriffsregelung nach der FFH-Richtlinie

Einleitend werden Verfahren und Eigenschaften der Umweltvertraeglichkeitspruefung (UVP) beschrieben. Die UVP ist ergebnisneutral. Die Eingriffsregelung (zum Beispiel in Bebauungsplaenen) ist Teil des fachrechtlichen Zulassungsverfahrens; bei negativen Auswirkungen auf die zu schuetzenden Gueter - Boden, Wasser, Luft und Klima, Tier- und Pflanzenwelt und ihre Lebensraeume, das Landschaftsbild sowie das kulturelle Erbe - kann sie zu der Forderung nach Vermeidung des Eingriffs fuehren oder aber zur Festsetzung von Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen. Der Antragsteller hat nicht nur sehr detaillierte Antragsunterlagen zur Verfuegung zu stellen, sondern auch die fuer Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen benoetigten Flaechen. Auch die Vertraeglichkeitspruefung nach der FFH-(Fauna-Flora-Habitat-)Richtlinie setzt voraus, dass der Antragsteller alle benoetigten Unterlagen zur Verfuegung stellt. Dazu gehoert auch eine Darstellung der zu erwartenden Beeintraechtigungen des Schutzzwecks durch ein Projekt beziehungsweise eine Planung. Fuer die Entscheidung ist zu beruecksichtigen, ob Alternativen zur Verfuegung stehen, ob erhebliche Beeintraechtigungen der Schutzgebiete durch zwingende Allgemeinwohlgruende kompensiert werden koennen und ob der besondere Schutz des europaeischen oekologischen Netzes "NATURA 2000" Gewaehr leistet wird. Die sehr weit gehenden Schutzbestimmungen bieten gute Voraussetzungen fuer die Bewahrung der Schutzziele.

  • Authors:
    • LOUIS, H W
  • Publication Date: 2001

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196997
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:37PM