Auswirkungen der Umweltpruefungen in der Raumordnung auf staedtebauliche Planungen und Projekte

Der Beitrag geht von einem weit gefassten Begriff "Umweltpruefung" aus, der sowohl die "klassische" im deutschen Recht verankerte Umweltvertraeglichkeitspruefung (UVP) als auch Vertraeglichkeitspruefungen nach den FFH-(Flora-Fauna-Habitat)- und den Vogelschutzrichtlinien umfasst. Diese werden vom Autor als "nicht so aufgeladen" wie die deutschen UVP bezeichnet. Weiter wird von der zukuenftig in Deutschland zu erwartenden Rechtslage (Artikelgesetz, Plan-UVP) ausgegangen. Insgesamt legt der Autor sieben Thesen vor. Im ersten Hauptteil werden die Auswirkungen der Umweltpruefungen in der Raumordnung auf staedtische Planungen und Projekte in einen gemeinschaftsrechtlichen Zusammenhang gestellt. Dabei geht es darum, wie sich Gesamtplanung und Fachplanungen im Prozess der "Europaeisierung" des Planungsrechts entwickeln werden. Es wird festgestellt, dass das hoch entwickelte deutsche Raumplanungsrecht den neuen, europaeischen Anforderungen nicht gerecht wird. Im zweiten Teil werden der in diesem Prozess zu Tage tretende "Kulturwandel" und die sich daraus fuer das Raumordnungsrecht ergebenden Folgen diskutiert, also die verstaerkte Verlagerung der Umweltpruefungen auf die Ebene des Flaechennutzungsplanes, der zum Beispiel neue, "regionalisierte" Flaechennutzungsplaene entsprechen.

  • Authors:
    • BATTIS, U
  • Publication Date: 2001

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196988
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:37PM