Die neue Fahrschueler-Ausbildungsordnung und ihre paedagogischen und didaktischen Anforderungen an den Fahrlehrer

Der Fahrlehrer muss ueber drei verschiedene Kompetenzen (Expertisen) verfuegen: Er muss die Ausbildungsziele beim Fahrenlernen konkretisieren und den Unterricht curricular so organisieren, dass diese Ziele von moeglichst vielen Fahrschuelern auf moeglichst hohem Niveau erreicht werden koennen. Ausserdem muss ein curricular angelegter Unterricht in lernfoerderlicher Kommunikation methodisch versiert geplant, gestaltet und evaluiert werden. Schliesslich besteht sowohl in der praktischen Ausbildung als auch in der Theorieausbildung eine curriculare Kompetenz und eine hohen Methodenkompetenz. Bei der praktischen Ausbildung fallen zusaetzlich die diagnostische Kompetenz und die Beratungskompetenz ins Gewicht. Die Zugangsqualifikationen zur Ausbildung fuer den Fahrlehrerberuf muessen sich an der Komplexitaet und den Anforderungen dieses anspruchsvollen Berufs orientieren. Schluessel fuer eine angemessene Ausbildung sind folgende vier Qualifikationen: breites und intelligentes Allgemeinwissen, anspruchsvolle Lernkompetenz, Sprachkompetenz sowie Denkstrategien und Denkfertigkeiten. Diese sind bei Gymnasiasten am ehesten anzutreffen und werden am Gymnasium am deutlichsten gefoerdert. Deshalb ist die Hochschulreife oder ein entsprechendes Aequivalent fuer die anspruchsvolle Ausbildung zum Fahrlehrer-Beruf angemessen. Siehe auch Gesamtaufnahme des Symposiums, ITRD-Nummer D348795.

  • Authors:
    • HEILIG, B
  • Publication Date: 2002

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196667
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:30PM