Regelung des Eigenlenkverhaltens eines Pkw

Die Sicherheit von Pkw wurde in den letzten Jahren durch den Einsatz von aktiven und passiven Sicherheitssystemen erheblich gesteigert. Durch die Einfuehrung eines aktiven Fahrwerks kann die Sicherheit weiter erhoeht und das Handling verbessert werden, denn das aktive Fahrwerk hat Einfluss auf die Groesse und Verteilung der Normalkraefte an den vier Raedern. Somit ist eine Regelung der Vertikal-, Nick- und Wankbewegung sowie des Eigenlenkverhaltens moeglich. Konventionelle Fahrwerke werden im Allgemeinen stark untersteuernd ausgelegt, damit der Fahrer in kritischen Situationen nach Gewohnheit der Kurve folgend lenken kann. Die Einflussnahme auf das Eigenlenkverhalten wird mit einem aktiven Fahrwerk durch die Verteilung der Wanksteifigkeiten an Vorder- beziehungsweise Hinterachse realisiert, um das Querkraftpotenzial voll auszuschoepfen, die kritische Querbeschleunigung beim Uebergang zum uebersteuernden Verhalten heraufzusetzen und den Verlust an Lenkwilligkeit gegenueber einer neutralen Abstimmung zu kompensieren. Die Regelung des Fahrzeugs erfolgt modellbasiert unter Verwendung eines einfachen Fahrzeugmodells inklusive Regler, das die im Fahrzeug nicht zur Verfuegung stehenden Regelgroessen nachbildet. (A)

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 131-45
  • Monograph Title: Steuerung und Regelung von Fahrzeugen und Motoren - AUTOREG 2002. Tagung der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik, Mannheim, 15. und 16. April 2002
  • Serial:
    • VDI-Berichte
    • Issue Number: 1672
    • Publisher: VDI Verlag GmbH
    • ISSN: 0083-5560

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196599
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:29PM