Untersuchungen an Betonfahrbahnen mit hydraulisch gebundenen Tragschichten

Es werden entsprechend der Zielsetzung mit den zerstoerungsfrei arbeitenden Messsystemen (Georadar, FWD) etwa 10 verschiedene Strecken (Gesamtlaenge insgesamt etwa 20 km) untersucht. Basierend auf den zerstoerungsfreien Untersuchungen erfolgt eine Einengung der Mess- und Untersuchungsbereiche auf geschaedigte und ungeschaedigte Intensivmessfelder. An diesen werden nochmals FWD-Messungen (3 Laststufen) zur Bewertung der Plattenauflagerung vorgenommen, des Weiteren zerstoerungsfrei die Anzahl und Lage der Duebel bestimmt. Darauf aufbauend ist eine systematische Auswahl der Bohrkernentnahmestellen moeglich, wobei neben den Bohrkernen aus den geschaedigten Bereichen auch Bohrkerne aus jeweils vergleichbaren, benachbarten (noch ungeschaedigten) Bereichen und aus schadensfreien Streckenabschnitten entnommen werden. Darueber hinaus koennen gegebenenfalls Plattenhebungen im Rahmen von "Sowieso-Massnahmen" erfolgen. An den Bohrkernen werden unter anderem Untersuchungen zur Zusammensetzung, der Festigkeit und der Struktur vorgenommen, wobei die Eigenschaften tiefenabhaengig ermittelt werden, um den Einfluss der Bauausfuehrung, insbesondere der Nachbehandlung, aufzuklaeren. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen erfolgt eine Modellbildung und orientierende Simulationsrechnung mit FEM. Abschliessend wird eine Schadensbewertung, vergleichende Bewertung von geschaedigten und ungeschaedigten Bereichen sowie eine vergleichende Bewertung der Bauweisen vorgenommen. Darauf aufbauend werden gegebenenfalls Verbesserungsvorschlaege fuer die Bauweise mit und ohne direkten Verbund auf THB abgeleitet.