Parameter und Kontrollgroessen fuer die Bewertung der Streckencharakteristik

Das historisch gewachsene Landstrassennetz genuegt hinsichtlich Leistungsfaehigkeit, Verkehrssicherheit, Umweltvertraeglichkeit und Wirtschaftlichkeit vielerorts nicht mehr den Anforderungen des modernen Strassenverkehrs. Die meisten Landstrassen sind ueber Generationen hinweg aus unbefestigten Wegen entstanden. Als Folge dieser Entwicklung setzen sich die klassifizierten Landstrassen oftmals aus Teilabschnitten mit sehr unterschiedlicher Streckencharakteristik und zahlreichen Gefahrenstellen zusammen, die die Leistungsfaehigkeit einschraenken, zu einem inhomogenen Geschwindigkeitsverhalten fuehren und nicht selten eine relativ hohe Unfallrate aufweisen. Bei der Planung von Ausbaumassnahmen muss in Abhaengigkeit von der Entwurfsaufgabe eine homogene Streckencharakteristik ueber einen laengeren zusammenhaengenden Streckenabschnitt erreicht werden, um durch ein angepasstes Fahrverhalten neue Unfallschwerpunkte zu vermeiden. Die zusaetzlich entwickelten streckenspezifischen Parameter koennen generell zur ergaenzenden Bewertung der Streckencharakteristik herangezogen werden. Die Groessenordnung der Parameter erlaubt bisher nur einen relativen Vergleich zwischen dem Ausbauabschnitt und den Streckenabschnitten davor und dahinter. Welche Parameter besonders geeignet sind, muss erst durch umfangreiche Geschwindigkeitsmessungen nachgewiesen werden. Auf der Grundlage ermittelter Richt- und Grenzwerte fuer die aussagekraeftigsten Parameter kann schliesslich eine quantitative Kontrolle der Streckencharakteristik vorgenommen werden.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196491
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:27PM