Verkehrssicherheit in Einbahnstrassen mit gegengerichtetem Radverkehr

Einbahnstrassen dienen vorrangig der Lenkung und Regelung des Kraftfahrzeug-Verkehrs. Fuer den Radverkehr unterbrechen sie vielfach direkte Radverkehrsverbindungen und erschweren die Benutzung verkehrsarmer Erschliessungsstrassen. Dies veranlasst Radfahrer zum unerlaubten Befahren der Einbahnstrassen in der Gegenrichtung oder zum Ausweichen auf gegebenenfalls parallel fuehrende Hauptverkehrsstrassen. Die Oeffnung von Einbahnstrassen fuer den gegengerichteten Radverkehr unter bestimmten Randbedingungen wurde 1997 versuchsweise und 2001 dauerhaft in die StVO (Strassenverkehrsordnung) aufgenommen. Im vorliegenden Artikel werden die Ergebnisse einer den Versuch begleitenden Untersuchung dargestellt. Es zeigt sich, dass die Problematik bezueglich der Verkehrssicherheit des Radverkehrs in Einbahnstrassen insgesamt nur gering ist. Da demgegenueber erhebliche Vorteile fuer Radfahrer moeglich sind, stehen einer breiten Anwendung der Regelung in den Kommunen keine Bedenken entgegen. Bestehende Problempunkte, die durch Verbesserungsmassnahmen gegebenfalls zu entschaerfen sind, lassen allerdings eine Einzelfallpruefung nach wie vor als geboten erscheinen.

  • Availability:
  • Authors:
    • ALRUTZ, D
    • ANGENENDT, W
    • Draeger, W
  • Publication Date: 2002

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196484
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:27PM