Position des Landes Sachsen-Anhalt zur Neuordnung der Infrastrukturfinanzierung

Mit der Einfuehrung der Lkw-Maut wird ein Paradigmawechsel in der Infrastrukturfinanzierung eingeleitet werden. Mit dieser Entwicklung wird gleichzeitig auch die europaweite Harmonisierungsdiskussion vorangetrieben. Die verursachergerechte Anlastung der Kosten der Strassennutzung alllein reicht aber nicht aus. In dem zweiten Schritt, der Verteilung der Mauteinnahmen und damit der Finanzierung der Verkehrstraeger, ist darauf zu achten, dass ein Beitrag zur Behebung der Modernisierungsdefizite von Schiene und Wasserstrasse geleistet wird. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt spricht sich nicht uneingeschraenkt fuer eine nutzerfinanzierte Infrastrukturfinanzierung aus. Jeder Verkehrsmittelbetreiber sollte insgesamt die von ihm erzeugten externen Kosten selber tragen beziehungsweise sollte die unterschiedliche volkswirtschaftliche Kostendeckung den Wettbewerb nicht verzerren. Zum Abschluss werden Forderungen der Landesregierung an die Finanzierung von Wasserstrassen, Haefen und Schienennetzen formuliert. Beitrag zum Fachkongress "Nutzerbezogene Infrastrukturfinanzierung - von der theoretischen Fundierung ueber die politische Entscheidung zur praktischen Umsetzung" anlaesslich der DVWG-Jahrestagung 2002 am 11. April 2002 in Halle/Saale. Siehe auch ITRD-Nummer D348635.

  • Authors:
    • HEYER, J
  • Publication Date: 2002

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196370
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:25PM