Festlegung der Schubbereichsgrenzen bei der Verstaerkung von Stahlbetonplatten und Stahlbetonbalken mit aufgeklebten CFK-Lamellen

In dieser Forschungsarbeit wurde das Verhalten, insbesondere die Rissbildung von Stahlbetonbauteilen, die zur Erhoehung der Tragfaehigkeit durch Ankleben von kohlenstofffaserverstaerkten Kunststofflamellen (CFK-Lamellen) verstaerkt werden, untersucht. Wegen der im Bruchzustand hoeheren zulaessigen Dehnung der Kunststofflamellen von 0,85 Prozent gegenueber 0,5 Prozent der Betonstahlbewehrung ist mit erhoehten Rissbreiten zu rechnen. Bei Ausnutzung der zulaessigen Dehnung ergibt sich bei einem Rissabstand von 20 Zentimetern eine mittlere Rissbreite von 1,7 Millimetern, die bei unguenstigen Verhaeltnissen (groessere Rissabstaende) noch deutlich groesser werden koennen. Die verschiedenen Modelle zur Berechnung der Abtragung von Querkraeften werden vorgestellt. Die Vermutung, dass unter bestimmten Randbedingungen Sicherheitsdefizite bei der Schubbemessung von Bauteilen, die durch CFK-Lamellen verstaerkt werden, entstehen koennen, wird durch die Ergebnisse der Forschungsarbeit bestaetigt. Forschungsprojekt, gefoerdert durch das Deutsche Institut fuer Bautechnik (DIBt), Berlin.

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01196297
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:23PM