Die Bruecke ueber den Plauenschen Grund - eine Bruecke mit ausserordentlichen Randbedingungen

Die Bruecke ueber dem Plauenschen Grund, die zur Zeit neu gebaut wird, liegt im Zuge der Autobahn A 17. Sie wird kuenftig Dresden mit Prag verbinden. Der Fertigstellungstermin der gesamten Strecke ist fuer das Jahr 2005 vorgesehen. Ohne Zwischenrampen verbindet die Bruecke aus topografischen und archaeologischen Gruenden die beiden unmittelbar anschliessenden Tunnel Doelzschen und Coschuetz. Aus diesen Randbedingungen ergab sich, dass die Widerlager der Bruecke und die Tunnelportale eine bauliche Einheit bilden. Wegen der aus baulichen Gruenden in erheblichem Abstand liegenden Tunnelroehren der beiden Richtungsfahrbahnen mussten die Ueberbauten der Bruecke ebenfalls auseinander gerueckt werden. Zur Ausfuehrung gelangt ein dreifeldriger gevouteter Durchlauftraeger in Verbundbauweise. Die Spannweiten liegen zwischen 59 und 85 Metern. Als Querschnitt wurde ein Kastentraeger mit schraeggestellten Stegen gewaehlt. Die Fahrbahnplatte ist in Querrichtung mit Litzenspannglieder ohne Verbund beschraenkt vorgespannt. Wegen des unmittelbaren Ueberganges der Bruecke in die anschliessenden Tunnel werden nicht die sonst ueblichen Schutzplanken und Gelaender angeordnet sondern es wird eine massive Bruestung, die fuer Anpralllasten bemessen wurde und die auch die vorgesehnen Laermschutzwaende traegt, ausgefuehrt. Die Innenseiten der Bruestungen und die Innenseiten der Tunnelwaende liegen in einer Flucht. Zur weiteren Laermminderung wird ein offenporiger Asphaltbelag ausgefuehrt. Einzelheiten der Konstruktion werden beschrieben.

  • Authors:
    • LECHLER, K -
  • Publication Date: 2002

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196289
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:23PM