Neues zum Stand der Technik in der Laermminderungsplanung

Bisher wurden (meist wegen des zu hohen technischen Aufwands) Immissionsueberlagerungen mehrerer Laermarten in einschlaegigen Regelwerken nur unzureichend beruecksichtigt. Ein Entwurf der neuen EU-Richtlinie zur Beurteilung und Bekaempfung von Umgebungslaerm soll jetzt die Laermminderungsplanung auf nationaler Ebene weiter voranbringen. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, auf die juengere Softwareentwicklung in diesem Bereich einen Blick zu werfen: Im Bereich der Erhebung von Gelaende-, Gebaeude- und Strassengeometrien (Modellaufbau) wurden die Schnittstellen zwischen Konstruktionsprogrammen, geografischen Informationssystemen und den schalltechnischen Systemen sowohl auf der Ebene des Datenimports als auch der Datenverknuepfung optimiert. Bei der Immissionsprognose und der Erstellung der Schallimmissionsplaene ist es gelungen, die Unvereinbarkeit von Detailschaerfe und niedrigen Rechenzeiten aufzuloesen, indem zum einen grobgerasterte Plaene mit Berechnungen an Gebaeudefassaden ergaenzt werden, zum anderen indem die Zwischenpunkte nicht mehr aus einer Rasterstruktur abgeleitet, sondern durch eine Dreiecksvermaschung erzeugt werden. Effiziente, kostenguenstige Laermminderungsplanung laesst sich demnach heute (mit den geeigneten Programmen und Eingangsdaten) bereits problemlos realisieren.

  • Authors:
    • WILHELM, K
  • Publication Date: 2002

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01196232
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:22PM