Bewegung statt Stillstand. Ausbau der Infrastruktur - das wichtigste Ziel fuer den Wirtschaftsstandort Oesterreich

Im Fruehjahr 1999 gruendete die Industriellenvereinigung Oesterreich das Kompetenzzentrum fuer Infrastruktur als Standortfaktor (KIS), um in permanenter Abstimmung mit allen Landesgruppen der Industriellenvereinigung den Infrastrukturbedarf zu bestimmen und den Ausbau durch aktives Lobbying voranzutreiben. Die vorliegende Studie entstand auf Initiative des KIS unter Mitwirkung der Landesgruppen und gibt einen Ueberblick ueber die notwendigen Ausbaumassnahmen der Infrastruktur in ganz Oesterreich. Besonders betont wird dabei die Notwendigkeit der Abstimmung mit den Nachbarstaaten. Einleitend wird die nach dem EU-Beitritt Oesterreichs und der Oeffnung der Ostmaerkte veraenderte Ausgangslage beschrieben. Die EU forciert den Ausbau uebergeordneter Verkehrsnetze, das TEN-Netz innerhalb der EU und das TINA-Netz in den ost- und mitteleuropaeischen Beitrittskandidatenlaendern. Auf der Konferenz in Helsinki 1997 legten die EU-Verkehrsminister 10 paneuropaeische Korridore fest. Sie bilden das Rueckgrat der Verbindungen von den Wirtschaftszentren der EU in den Osten. Auf dem Territorium der EU und der Beitrittslaender sind die Korridore Grundlage des TEN- beziehungsweise TINA-Netzes. Der Ausbau des oesterreichischen Schienen- und Strassennetzes muss sich an den grossen europaeischen Verkehrsmagistralen orientierten. Das fuer Oesterreich definierte TEN-Netz muss allerdings revidiert werden. Gefordert wird der Ausbau der Schiene auf den Strecken Linz-Praha, Wien-Brno, Wien-Sopron-Szombathely-Graz und Graz-Szombathely-Budapest fuer den Hochleistungsverkehr sowie der Bau von Autobahnen beziehungsweise hochrangigen Strassen auf den Strecken Linz-Praha, Wien-Brno, Graz-Szombathely-Budapest und Wien-Bratislava. Anschliessend werden die Forderungen fuer den Schienenverkehr, die Strasse, die Schifffahrt und den Flugverkehr, jeweils nach Bundeslaendern untergliedert, praesentiert. Als zwei weitere wichtige Standortfaktoren werden die Energienetze und deren Liberalisierung sowie die Telekommunikation behandelt. Abschliessend werden die einzelnen Forderungen noch einmal in knapper Form nach Bundeslaendern aufgelistet. (KfV/A)

  • Corporate Authors:

    KOMPETENZZENTRUM FUER INFRASTRUKTUR ALS STANDORTFAKTOR (KIS) DER VEREINIGUN DER OESTERREICHISCHEN INDUSTRIE

    SCHWARZENBERGPLATZ 4
    WIEN,   OESTERREICH  A-1030

    Kompetenzzentrum fuer Infrastruktur als Standortfaktor (KIS) der Vereinigung der oesterreichischen Industrie

    ,    
  • Publication Date: 2000

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 57S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01196198
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:21PM