Entwicklungen bei Bauverfahren auf wenig tragfaehigem Untergrund

Entwicklungen bei Bauverfahren auf wenig tragfaehigem Untergrund haben vor allem bei den Konsolidationsverfahren und bei den Verfahren mit aufgestaenderten Gruendungspolstern stattgefunden. Zur Reduzierung der Langzeitsetzungen werden seit 1995 auch in Deutschland Leichtbaustoffe eingesetzt. Nach einer vorausgegangenen Vorbelastung beziehungsweise Ueberschuettung wird ein Teil des Dammes durch Leichtbaustoff ersetzt und so der Untergrund entlastet. Dazu vorgestellt werden Ergebnisse von Setzungsmessungen an der 1. Versuchsstrecke mit EPS-Hartschaumstoff an der Bruecke ueber das "Larrelter Tief" im Zuge der BAB A 31 bei Emden. Hierbei ist ein direkter Vergleich der Wirkung der zusaetzlichen Entlastung moeglich, da der EPS-Einbau nur in einer der Brueckenrampen vorgenommen wurde. Als vertikale Tragelemente fuer die Verfahren mit aufgestaenderten Gruendungspolstern sind von der Firma Moebius, Hamburg, die "geokunststoffummantelten Sandsaeulen" (GSM) entwickelt worden. Neben verschiedenen Versuchsstrecken zum Nachweis der Eignung unter Ausfuehrungsbedingungen sind umfangreiche Grossversuche an der Universitaet (GH) Kassel zur Beschreibung des Trag- und Verformungsverhaltens durchgefuehrt worden. Aber auch bei verschiedenen Aus- und Neubaustrecken von Strassen und Schiene sind die Sandsaeulen bereits erfolgreich angewendet worden. Ein Meilenstein bei der Entwicklung der GSM war die Erfindung einer Webmaschine, die die Geokunststoffummantelung nahtlos herstellen kann. Dadurch ist die Abminderung fuer die Verbindungsstelle entfallen und der Geokunststoff kann als Ringbewehrung besser ausgelastet werden.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 671-6
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01195653
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:11PM