Die mathematischen Grundlagen fuer einen dreidimensionalen Entwurfsansatz

Im Gegensatz zu der rasanten Entwicklung rechnergestuetzter Entwurfstechnologien im Automobilbau, im Schiffsbau, im Flugzeugbau und in ausgewaehlten Bereichen des Bauwesens erfolgt der Entwurf einer Strasse nach wie vor getrennt in den drei Entwurfsebenen Lageplan, Hoehenplan und Querschnitt. Das raeumliche Abbild der Strasse bereits in der Entwurfsphase liegt zur Bewertung und fuer Kontrollzwecke bisher nicht vor. Um Entwurfsfehler infolge der getrennten Bearbeitung in den einzelnen Entwurfsebenen bei der nachfolgenden Ueberlagerung vermeiden zu koennen, sind geeignete mathematische Ansaetze und Modelle fuer eine raeumliche Entwurfsmethodik zu entwickeln. Bei Vorgabe definierter Stuetzpunktkonstellationen kann man mit Hilfe von dreidimensionalen Fest-, Dialog- und Koppelelementen eine raeumliche Trasse definieren und die Achsberechnung durch Interpolation zwischen den Stuetzpunkten vornehmen. Waehrend man mit Hilfe von dreidimensionalen Festelementen vorgegebene Stuetzpunkte durch raeumliche Kurven glatt und stetig verbinden kann, ermoeglichen die dreidimensionalen Dialogelemente Trassenvariationen bei unveraenderter Stuetzpunktkonstellation. Durch Veraenderung waehlbarer Parameter in einzelnen Trassenabschnitten kann der Verlauf der raeumlichen Interpolationskurve ohne Korrektur der Stuetzpunktkonstellation variiert werden. Die Achsberechnung mit Hilfe von Raumelementen eroeffnet neue Moeglichkeiten fuer die Weiterentwicklung der bisherigen Entwurfstechnologie im Strassenentwurf.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 80-5
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01195640
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:11PM