Moeglichkeiten zur Inspektion eines Hydroschildes am Beispiel des Wesertunnels

Der Wesertunnel zwischen den Ortschaften Dedesdorf und Kleinensiel an der Unterweser ist das Kernstueck der Weserquerung im Zuge der B 437. Der Wesertunnel ist mit einem Ausbruchsdurchmesser von 11,67 m bezueglich des Durchmessers hinter der 4. Roehre des Elbtunnels der zweitgroesste Schildvortrieb, der bislang in Deutschland vorgetrieben wurde. Die Besonderheiten des Wesertunnels ergeben sich jedoch nur untergeordnet aus dem Durchmesser. Erheblich groesseren Einfluss auf die Ausfuehrung hat die vergleichsweise geringe Bodenueberdeckung des Tunnels und die dennoch erheblichen Wasserdruecke, die beim Vortrieb zu bewaeltigen sind. Die erste von zwei Tunnelroehren des Wesertunnels war am 14.11.2000 nach circa 17 Monaten Vortriebsdauer durchschlaegig. Beim Vortrieb konnte die urspruenglich erwartete durchschnittliche Vortriebsleistung nicht erreicht werden. Diesem Umstand liegen vielfaeltige und differierende Ursachen zugrunde, die an dieser Stelle nicht abschliessend behandelt werden koennen. Es sollen jedoch in diesem Bericht die sich aus den bislang beim Wesertunnel gewonnenen Erfahrungen ergebenden Moeglichkeiten der Wartung und Inspektion der Abbaukammer unter eingeschraenkten aeusseren Randbedingungen aufgezeigt werden. Beitrag aus: 6. Internationales Symposium Tunnelbau: Muenchen, 4.-5. April 2001 im Rahmen der BAUMA 2001 - Berichte.

  • Corporate Authors:

    VERLAG GLUECKAUF GMBH

    MONTEBRUCHSTR. 2
    ESSEN,   DEUTSCHLAND BR  D-45219
  • Authors:
    • LUEESSE, C H
    • GIPPERICH, C
  • Publication Date: 2001

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 87-97

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01195617
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:10PM