Arbeitskreis III: Drogen im Strassenverkehr / Drogen im Strassenverkehr - Absolute und relative Fahrunfaehigkeit -

Der Beitrag gibt einen Ueberblick ueber die Entwicklung von Gesetzgebung und Rechtsprechung seit dem 31. Verkehrsgerichtstag 1993. Die Ahndungsluecke im Ordnungswidrigkeitenrecht ist vom Gesetzgeber durch die Einfuehrung der "Nullwert-Grenze" fuer bestimmte Drogen geschlossen worden (Paragraf 24a Absatz 2 Strassenverkehrsgesetz). Gesicherte wissenschaftliche Erfahrungswerte fuer die Festsetzung von Grenzwerten der Blut-Wirkstoff-Konzentration fuer die Annahme der absoluten Fahruntuechtigkeit nach Drogenkonsum liegen bisher nicht vor. Der Nachweis von Drogenwirkstoffen im Blut eines Fahrzeugfuehrers rechtfertigt deshalb fuer sich allein noch nicht die Annahme der Fahruntuechtigkeit im Sinne der Paragrafen 315c und 316 Strafgesetzbuch. Erforderlich sind weitere Beweisanzeichen, etwa Ausfallerscheinungen. Fuer deren Beurteilung sollten von den medizinischen Wissenschaften Standards fuer die Einzellfallbegutachtung entwickelt werden. (A) Siehe auch ITRD-Nummer D348601.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 101-9
  • Serial:
    • 40. DEUTSCHER VERKEHRSGERICHTSTAG 2002
    • Volume: 39
    • Issue Number: 2
    • Publisher: DEUTSCHE AKADEMIE FUER VERKEHRSWISSENSCHAFTEN E.V. - DEUTSCHES VERKEHRSWISSENSCHAFTLICHES SEMINAR -
    • ISSN: 0006-5250

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01195408
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:06PM