Neue Ansaetze fuer die Arbeit und den Stellenwert der Unfallkommissionen

Drei wichtige staatliche Institutionen auf dem Gebiet der Unfallbekaempfung sind die Strassenverkehrsbehoerde, die Strassenbaubehoerde und die Polizei. Die zentrale organisatorische Schnittstelle, an der diese Behoerden konkret zusammen arbeiten muessen, ist die oertliche Unfallkommission (UK). Diese fuer die Unfallbekaempfung wichtige Institution ist bisher leider nicht gesetzlich verankert, vermutlich weil der Stellenwert der UK vom Gesetzgeber nicht im notwendigen Masse erkannt worden ist. Bei den beteiligten Institutionen besteht Einigkeit ueber folgende fuenf Grundaussagen: Die bestehenden Unfallkommissionen arbeiten effektiv; Die Unfallverteilung folgt bestimmten Gesetzmaessigkeiten; Die statistische Erfassung schwerer Unfaelle ist das Rueckgrat der Unfallbekaempfung; Eine Doppelstrategie hilft gegen schwere Unfaelle; Die Unfallkommissionen muessen besser unterstuetzt werden. Auch unter den Bundeslaendern besteht hinsichtlich dieser Aussagen weitgehend ein Konsens, ebenso hinsichtlich folgender allgemeiner Verbesserungsvorschlaege: Notwendigkeit neuer Erlasse, Sicherstellung der Finanzierung, Verbesserung der Oeffentlichkeitsarbeit, Ausbildung und Weiterbildung der Mitglieder in der UK. Als Beispiel fuer die Aus- und Weiterbildung werden die aktuellen Qualifizierungsseminare fuer die Taetigkeit in der Unfallkommission im Freistaat Sachsen vorgestellt. Die Verkehrssicherheitsarbeit des Freistaats hat durch das neue Konzept ein gutes Stueck an fachlicher Qualitaet hinzu gewonnen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 45-53
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01195235
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 4:02PM