Weniger Umsteigen statt Abheben. Das "realistische Wunschnetz" auf der Schiene als Alternative zum Metrorapid

Bei der Diskussion um den Metrorapid haben die Verbaende VCD, Pro Bahn und BUND eine einheitlich ablehnende Position. Sie erkennen eindeutig einen Verbesserungsbedarf im Schienenverkehr der Rhein-Ruhr-Region, sehen aber den Metrorapid nicht als das geeignete Mittel dafuer an. Stattdessen haben sie nach gruendlicher Analyse der Verkehrsverhaeltnisse ein Gegenkonzept entworfen, das der Oeffentlichkeit vorgestellt wurde. Aufgrund der Achsenstruktur, die der geplante Metrorapid bedienen wuerde, wuerde dieser nur einen Teil des Verkehrs durchgaengig bedienen. Im Beitrag wird vor allem der Raum zwischen Dortmund und Duesseldorf betrachtet. Hier wuerden durch den Metrorapid zwar die Oberzentren gut untereinander verbunden sein, nicht jedoch die Mittel- und Nebenzentren. Das von den drei Verbaenden vorgeschlagene Konzept sieht ein Netz vor, das schon mit der heute bestehenden Streckeninfrastruktur befahrbar sein soll. Es wird im Beitrag vorgestellt. Nach Meinung des Autors beschreibt es den muehsameren und weniger spektakulaeren Weg zu einer flaechenhaften Verbesserung des schienengebundenen Personennahverkehrs im Rhein-Ruhr-Raum als die Installation eines High-Tech-Produktes.

Language

  • German

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  • Pagination: 16-21
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Filing Info

  • Accession Number: 01195043
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:58PM