Das Bremsvermoegen der Eisenbahnzuege. Teile 1 und 2

Bei der Aufklaerung von Unfaellen zwischen Zuegen oder zwischen Kraftfahrzeugen beziehungsweise Personen und Zuegen ist wie im Strassenverkehr die Weg-Zeit-Abhaengigkeit, die Fahrgeschwindigkeit und die Vermeidbarkeit zu untersuchen. Dafuer muessen Bremswege und Bremsablaeufe berechnet werden. Dabei ist die Vielfalt der technischen Parameter zu beruecksichtigen. Im Artikel wird ein fuer die Unfallanalyse geeignetes Berechnungsmodell der Bremswege und Bremsablaeufe dargestellt. Es beruht auf dem dreiteiligen Bremsablaufmodell mit einer nichtlinearen zeitabhaengigen Beschleunigung im Schwellabschnitt und mit einer von der Bremsanfangsgeschwindigkeit abhaengigen mittleren Bremskraftbeschleunigung des Abschnitts der entwickelten Bremskraft. Durch die statistische Auswertung von Bremsversuchen wurden Gleichungen zur Erfassung der Abhaengigkeit der Schwellzeit und des Kennlinienexponenten sowie der Bremskraftbeschleunigung von Zuglaenge, Bremsstellung, Bremsbauart und Bremsanfangsgeschwindigkeit aufgestellt. Das Berechnungsverfahren wurde in Rangier- und in Zugfahrten unterteilt. Die praktische Anwendung des Verfahrens wird anhand mehrerer Berechnungsbeispiele erlaeutert. Auf die durch Anwendung der Rechentechnik moegliche wesentliche Verkuerzung der Bearbeitungszeit wird hingewiesen. (A)

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01195038
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:58PM