Zugkraftdeckung bei klebearmierten Bauteilen

Oberflaechig aufgeklebte Stahllaschen und Faserverbundwerkstoffe weisen ein sproedes Verbundverhalten auf und unterscheiden sich dadurch wesentlich von einbetonierten Betonstaehlen. Geringe Relativverschiebungen fuehren zum vollstaendigen Verbundbruch. An einem Einzelriss koennen deshalb nur geringe Zugkraefte verankert werden. Fuer den Aufbau hoeherer Zugkraefte an klebearmierten Biegetraegern ist das Auftreten weiterer Biegerisse zwingend erforderlich. Zwischen den Biegerissen kann ueber Verbundspannungen die Zugkraft gesteigert werden. Dieser Zugkraftaufbau ist im Rahmen der Bemessung klebearmierter Biegetraeger rechnerisch zu ueberpruefen. Dabei sind das sproede Verbundverhalten der Klebearmierung und das sich im unguenstigsten Fall einstellende Biegerissbild zu beruecksichtigen. Es werden mechanische Modelle fuer die Bestimmung des maximal aufnehmbaren Zugkraftzuwachses und die Ermittlung des massgebenden Biegerissbildes vorgestellt. Die Kombination beider Modelle fuehrt mit dem Teilsicherheitskonzept der neuen Normengeneration zu Ansaetzen, welche die Ueberpruefung des Zugkraftaufbaus im gesamten querkraftbeanspruchten Bereich eines klebearmierten Biegetraegers und somit eine sichere und wirtschaftliche Bemessung ermoeglichen. (A) Titel in Englisch: Verification of the growth of tensile stresses in externally bonded reinforcement.

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01194862
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:55PM