Norderweiterung des Flughafens Leipzig/Halle, Start- und Landebahn 08/26 - Bodenmanagement

Der grossraeumige Erdbau wurde gesondert ausgeschrieben und vergeben. Im Beitrag werden Aspekte des gewaehlten Bodenmanagements sowie die eingesetzte Erdbautechnik aufgezeigt. Die wesentlichen Einbaugeraete und Planiergeraete waren mit 3D-Steuerung ausgeruestet. Es waren insgesamt 5.600.000 Quadratmeter Freiflaechen und Flugbetriebsflaechen zu bearbeiten und 3.900.000 Kubikmeter Bodenmassen zu bewegen, wobei sich Einbauleistungen von bis zu 20.000 Kubikmeter taeglich (circa 67.000 Quadratmeter Einbauflaeche) ergaben. Der Umfang der Pruefflaechen betrug circa 6.500.000 Quadratmeter. Die Flaechenleistung der Pruefwalzen lag zwischen 2.500 und 4.000 Quadratmeter pro Stunde. Bei den anstehenden Boeden handelt es sich ueberwiegend um Geschiebemergel/-lehm und untergeordnet um Schmelzwassersande. Auf 360.000 Quadratmetern wurde der Boden mit Weissfeinkalk verbessert. Ab Dezember 1998 wurde witterungsbedingt mit hydrophobiertem Zement stabilisiert. Unter Daemmen groesser als 2 m wurden zur Beschleunigung der Setzungen auf einer Flaeche von 175.000 Quadratmetern Sand-Vertikaldraens eingebaut und nach 6 Monaten ein Konsolidierungsgrad von mehr als 95 Prozent erreicht.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 488-90
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01194517
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:48PM