Norderweiterung des Flughafens Leipzig/Halle, Start- und Landebahn 08/26 - Historie

Im Beitrag wird die bautechnische Entwicklung des Flughafens seit 1919 beschrieben. Nach Zerstoerung im Jahre 1944 wurde 1959/1960 eine Start- und Landebahn von 2.500 m Laenge errichtet. Wegen Tragfaehigkeitsschaeden erfolgte 1983/1984 eine Sanierung dieser Start-/Landebahn im Hocheinbau mit einer Betondecke. Auf Grund der Zunahme des Flugverkehrs ab 1990 und der damit verbundenen Belastung der Start-/Landebahn war ein eventuelles Versagen des Systems absehbar. 1994 wurde daher mit dem Raumordnungsverfahren fuer eine neue Start-/Landebahn mit 3.600 m Laenge nebst Rollwegen begonnen. Die Planfeststellungsunterlagen wurden Ende 1995 eingereicht. Eine Besonderheit war die Abstimmung mit dem Autobahnamt und der Deutschen Bahn AG, da mit den Rollwegen die Bundesautobahn A 14 und die ICE-Strecke gekreuzt wird. Der Planfeststellungsbeschluss lag Mitte 1997 vor. Der Kostenrahmen betrug 683 Millionen DM ohne Grunderwerb. Von Oktober 1997 bis Maerz 2000 wurde die Baumassnahme abgewickelt, das heisst in einem Rekordzeitraum von 6 Jahren planerisch, baurechtlich und baulich eine neue Start-/Landebahn erstellt. Seit dem 24.3.2000 wird auf dieser Piste der Verkehr des Flughafens Leipzig/Halle abgewickelt.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 483-4
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01194515
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:48PM