Neue Entwicklungen beim Betonstrassenbau auf deutschen Autobahnen

Der Betonstrassenbau erlangte in Deutschland ab 1934 durch den Autobahnbau grosse Bedeutung. Seit 1972 wird auf eine Bewehrung der Platten verzichtet und die Decken werden ohne Raumfugen in der Regel auf zementgebundenen Schichten oder Asphalttragschichten hergestellt. Der Betoneinbau erfolgt mit Gleitschalungsfertigern, im Normalfall in zweischaliger Bauweise. So frueh wie moeglich wird die junge Decke mittels Diamant-Fugensaegen in Laengs- und Querrichtung durch Kerbschnitte in vorgegebene Plattenabschnitte getrennt. Die in 5 Meter Abstand angeordneten Querfugen werden verduebelt, die Laengsfugen durch Betonrippenstahl miteinander verankert. Die verschiedenen Moeglichkeiten der Ausbildung der unter der Betondecke liegenden Tragschicht werden dargestellt. Betontechnologie, Betonherstellung und der Betoneinbau, der heute auch bei grossen Fahrbahnbreiten ausschliesslich mittels Gleitschalungsfertigern erfolgt, werden erlaeutert. Weiter werden im Bericht die Herstellung der Oberflaechenstruktur, die erforderliche Nachbehandlung des Betons, die Verwendung von Recyclingmaterial, die Anwendung von fruehhochfestem Beton bei Reparaturmassnahmen und Vorschriften und Ueberwachung vorgestellt. Eine Nutzungsdauer von 25 bis 40 Jahren wird bei den heutigen Betondecken als realistisch angesehen.

  • Availability:
  • Corporate Authors:

    Philip Holzmann AG, Frankfurt/Main (DEU)

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  • Authors:
    • Springenschmid, R
    • Fleischer, W
  • Publication Date: 2001

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 815-21
  • Serial:
    • TIEFBAU TBG
    • Volume: 113
    • Issue Number: 12
    • ISSN: 0944-8780

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01194468
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:47PM