Vom geometrischen Denken zum statisch-konstruktiven Ansatz im Brueckenentwurf

Waehrend die grossen Bruecken der Spaetrenaissance Innovationen vor allem durch die Anwendung der Geometrie vermittelten, blieb die Anwendung statischer Methoden in der Konstruktion dem Barock vorbehalten. Die genauere Variation moeglicher Entwurfsgeometrien, der Einruestung, der Gruendung und des Bauablaufs waren durch zeichnerische Vorwegnahme, zunehmende Masshaltigkeit und Exaktheit der Entwuerfe moeglich. Am Beispiel des Ponte Trinita in Florenz und der Fleischbruecke in Nuernberg wird gezeigt, wie diese neue Entwurfshaltung allmaehlich in den Brueckenbau einzog. In den ersten Dezennien des 18. Jahrhunderts avancierte der Brueckenbau dann ueber die Zwischenstufen erster Quantifizierungsversuche (de la Hire, Couplet, Belidor) zum bevorzugten Objektbereich der Gewoelbetheorie. Der Gedanke der Stuetzlinie tritt mittelbar ins Zentrum aller Ueberlegungen: Konzeptionelle Entwuerfe zum Funktionsmechanismus von Bruecken und intensive Fachkommunikation treiben die Theoretisierung des Brueckenbaues voran. (A) Titel in Englisch: From the geometrical towards the static constructive approach in bridge design.

  • Authors:
    • FALTER, H
    • KAHLOW, A
    • KURRER, K -
  • Publication Date: 2001

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 889-902
  • Serial:
    • Bautechnik
    • Volume: 78
    • Issue Number: 12
    • Publisher: Ernst (Wilhelm) and Sohn

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01194461
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:47PM