Bodenverfestigung im Bauwerkshinterfuellungsbereich; Vorschlaege und Beispiele im Zuge des sechsstreifigen Ausbaues der BAB A 4

Die Hinterfuellung und auch die Ueberschuettung von Bauwerken werden, obwohl es eindeutige Anforderungen in den Vorschriften gibt, oft nicht zufriedenstellend verdichtet. Dies ist insbesondere bei Verbreiterungen von Betriebsstrecken, die unter Zeitdruck auszufuehren sind, der Fall. Spaetere Fahrbahnabsenkungen hinter Brueckenwiderlagern vermindern nicht nur den Fahrkomfort, sondern bilden auch den Ansatzpunkt fuer nachfolgende Schaeden. Ursachen fuer die auftretenden Probleme sind zunaechst Steifigkeitsunterschiede zwischen dem praktisch starr gegruendeten Bauwerk und dem anschliessenden Untergrund des Dammes sowie zwischen dem eventuell bereits vorgeschuetteten Damm und der spaeter einzubringenden eigentlichen Bauwerkshinterfuellung. Hinzu kommen einige Problemzonen wie die Ecke zwischen Widerlager und Fluegelwand und das Fluegelende, die nur schwer zugaenglich und damit auch nur mit besonderem Geraet zu verdichten sind. Erhoehte Anforderungen an die Verdichtung des Hinterfuellungsbereiches sind auch zu fordern, wenn eine starre Oberbaukonstruktion anschliesst. In diesem Zusammenhang wird auf eine aus der Schweiz stammende Schlepp-Plattenkonstruktion verwiesen. An Beispielen wird gezeigt, welche Anstrengungen unternommen werden muessen, um das Problem zu beherrschen. Es wird vorgeschlagen die Geometrie des Hinterfuellungsbereiches zu modifizieren. Beitrag zum 37. Erfahrungsaustausch ueber Erdarbeiten im Strassenbau am 3. und 4. Mai 2000 in Erfurt. Siehe auch Gesamtaufnahme der Tagung, ITRD-Nummer D347708.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01194390
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:46PM