Vergleich von Produktionsdaten (Sollwerte) und Labordaten (Istwerte) zur Ermittlung der praktischen Sollwertabweichungen bei der Asphaltherstellung

Mit dem Forschungsauftrag soll in Asphaltmischanlagen unter praktischen Betriebsbedingungen systematisch untersucht werden, wie genau die durch die Eignungspruefung vorgegebenen und in der Anlagensteuerung eingestellten Sollwerte der Asphaltrezeptur bei der Mischgutproduktion eingehalten werden koennen. Es sollen Aussagen ueber die tatsaechlich im normalen Mischbetrieb erreichbare Sollwerttreue erhalten werden. Dazu erfolgt ein Vergleich der Ergebnisse der Laboranalysen an entnommenen Proben unmittelbar unter dem Mischerauslauf mit den Daten der routinemaessigen Eigenueberwachungspruefungen und damit Gewinnung genauerer Aussagen ueber die Repraesentativitaet der Letzteren. Daraus ergeben sich Empfehlungen fuer steuerungs- und anlagentechnische Verbesserungen zur Erreichung einer besseren Sollwerttreue und damit einer besseren Mischgutqualitaet. Daraus koennen weiterhin Empfehlungen zur fruehzeitigen Erkennung und Vermeidung kritischer Betriebszustaende der Mischanlage, zum Beispiel Ueberlastung der Heisssiebmaschine, die zu einer Produktionsverschlechterung im laufenden Betrieb fuehren koennten, abgeleitet werden. Die Untersuchung beschraenkt sich auf stationaere Standard-Chargenmischanlagen. Um repraesentative und statistisch gesicherte Aussagen zu erhalten, muessen mehrere Mischanlagen in die Untersuchung einbezogen werden. Bezugseinheit aller Daten ist die Charge. Die Datenstroeme aus der Mischanlage muessen datenverarbeitungs-technisch vereinheitlicht und mit Datum/Uhrzeit chargenzuordenbar in einer Datenbank gespeichert werden. Analoges gilt fuer die Ergebnisse der Laboranalysen von den entnommenen Proben.