Wettbewerbsorientierte Weiterentwicklung von OePNV-Unternehmen

Mit dem "Vorschlag fuer eine Verordnung des Europaeischen Parlaments und des Rates ueber Massnahmen der Mitgliedsstaaten im Zusammenhang mit gemeinwirtschaftlichen Anforderungen und der Vergabe gemeinwirtschaftlicher Vertraege fuer den Personenverkehr auf der Schiene, der Strasse und auf Binnenschifffahrtswegen" vom 26.07.2000 (Marktzutritts-VO) ist der Rahmen fuer den zukuenftigen Wettbewerb im Oeffentlichen Personennahverkehr (OePNV) abgesteckt: Die Vergabe von OePNV-Leistungen erfolgt im Wettbewerb, sofern Leistungen oeffentlich finanziert oder Ressourcen zu nicht Kosten deckenden Preisen bereitgestellt beziehungsweise ausschliesslich Rechte vergeben werden; hiervon koennen Schienen- beziehungsweise integrierte Schienen-/Busverkehre ausgenommen werden. Auf diese neuen Rahmenbedingungen haben sich sowohl die Aufgabentraeger (AT) wie auch die Unternehmen einzustellen. Dabei geht es aus Sicht der AT vor allem um die qualitaetsgerechte Umsetzung ihrer Angebotsvorgaben durch die Unternehmen, die Ausschoepfung der Wettbewerbspotenziale, insbesondere fuer die Minimierung des Finanzmitteleinsatzes sowie die Kontrolle des Wettbewerbs zur Vermeidung von Fehlentwicklungen verschiedenster Art. Fuer die Unternehmen, besonders die kommunalen, gilt es, in der Zeit bis zum Inkrafttreten der Marktzutritts-VO durch unternehmensstrukturelle Massnahmen sowie ueber Kooperationen und Allianzen die Wettbewerbsfaehigkeit herzustellen. Mit diesem Vorhaben sind an auszuwaehlenden Beispielen die Umstrukturierungsprozesse bei AT und (kommunalen) Verkehrsunternehmen aus finanzieller, wirtschaftlicher, organisatorischer und rechtlicher Sicht zu untersuchen.