Langzeitverhalten von Stahlbeton bei kathodischem Korrosionsschutz

Die Bewehrung von Stahlbetonbauwerken unterliegt bei karbonatisierter Betondeckung der Korrosionsgefahr. Dies trifft unter anderem in besonderem Mass bei Bruecken zu, die mit Auftausalz (Chlorid) beaufschlagt werden. Zur Verhinderung und dem Weiterfortschreiten der Korrosion eignet sich das Verfahren des so genannten kathodischen Korrosionschutzes (KKS). Beschrieben wird der Einsatz des Verfahrens an zwei Bruecken im Zuge der Brenner-Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brennerpass in Oesterreich. Der Altbeton der Bruecken war erheblich mit Chlorid belastet. Zur Sanierung wurde zunaechst Spritzbeton, in den die so genannte Opferanode einzulegen ist, aufgebracht. Die gefaehrdete Bewehrung erhielt einen Anschluss an die Kathode einer Gleichstromquelle und die Opferanode an die zugehoerige Anode. Durch den andauernden Stromfluss wandern die Chloridionen in den Spritzbeton zur Anode, und der Chloridgehalt im Altbeton, in dem die zu schuetzende Bewehrung liegt, nimmt ab. Am Bewehrungsstahl findet eine Karbonatisierung und an der Anode eine Ansaeuerung statt. In zeitlichen Abstaenden durchgefuehrte Messungen bestaetigten die Theorie. Der Beitrag beschreibt die Zusammenhaenge im Einzelnen.

Language

  • German

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  • Accession Number: 01193359
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:09PM