Neue Methoden zur Sicherung von Arbeitsstellen auf Autobahnen

In einer Grundlagenstudie werden die bisherigen Erkenntnisse zu neuen Methoden zur Sicherung von Arbeitsstellen auf Autobahnen, zum Beispiel durch so genannte Andreasstreifen, systematisch aufbereitet. Aufbauend auf den internationalen Erfahrungen und den bestehenden deutschen Regelwerken werden Arbeitsstellenanordnungen definiert. Sowohl der Einsatz von Leitkegeln als auch von Andreasstreifen wird an realen Arbeitsstellen kuerzerer Dauer erprobt. Die Arbeitsstellen werden hierbei von den zustaendigen Autobahnmeistereien eingerichtet. Neben Tagesstunden sollen auch Nachtstunden untersucht werden, um insbesondere hier die Sichtbarkeit der Massnahmen zu erproben. Mit Hilfe einer Videoanalyse wird das Fahrverhalten (Spurwechsel, Bremsvorgaenge, Interaktion) untersucht. Eine Befragung gibt zusaetzlich Aufschluss ueber das subjektive Empfinden der Kraftfahrer. Hinsichtlich des Verlegens der Absicherungsmassnahmen werden die Autobahnmeistereien befragt, um auf dieser Basis eine Kostenabschaetzung und eine Integration in die technischen Regelwerke zu ermoeglichen. Bei einem erfolgreichen Pilotversuch werden Empfehlungen fuer eine Anpassung der bestehenden Regelwerke erarbeitet. Forschungsansatz, methodisches Vorgehen und wissenschaftliche Erkenntnisse werden in einem Schlussbericht umfassend dokumentiert.