Reisewege der Antike: Unterwegs im Roemischen Reich

Das Fernstrassennetz des Roemischen Reiches erreichte eine Gesamtlaenge von etwa 85.000 Kilometern (zum Vergleich rund 50.000 km Autobahnen durchziehen die Laender der Europaeischen Union, davon sind etwa 12.000 km in der Bundesrepublik Deutschland). Diese einzigartige Meisterleistung roemischer Ingenieurkunst bewirkte, dass jeder Winkel des Imperiums, von Lissabon bis Bagdad, von York bis in die Cyrenaica und nach Aegypten, mit Rom, dem Zentrum der Welt, verbunden blieb. Diese Infrastruktur ermoeglichte jedoch nicht nur der roemischen Armee ein rasches Vorruecken bis an die entferntesten Orte des Imperiums, sondern war auch unabdingbare Voraussetzung fuer den Handel in dem gewaltigen Wirtschaftsraum. Darueber hinaus bildete das roemische Strassennetz eine Grundlage fuer die Mobilitaet weiter Teile der Bevoelkerung und damit auch fuer die Verbreitung von neuen Vorstellungen und Gedanken. Der Autor laesst die Leser am regen Treiben auf den roemischen Strassen teilnehmen, indem er sie mit dem roemischen Buerger Gaius auf eine Reise ueber die Alpen nach Augsburg schickt. Er beleuchtet, wie die Roemer fuer die Sicherheit auf den Strassen sorgten, und berichtet, welchem Zeitvertreib die Reisenden in den Herbergen und Gasthaeusern nachgingen.

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    KONRAD THEISS VERLAG GMBH

    MOENCHHALDENSTR. 28
    STUTTGART,   DEUTSCHLAND BR  D-70191
  • Authors:
    • HEINZ, W
  • Publication Date: 2003

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 128S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01193210
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • ISBN: 3-8062-1670-3
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 3:06PM