Die Europaeische Verkehrspolitik und die Beitrittsstaaten

Die EU-Erweiterung wird einen weiteren Anstieg des Gueter- und Personenverkehrs ausloesen. Das Fehlen leistungsfaehiger Verkehrsinfrastrukturnetze, die den zu erwartenden Mobilitaetszuwachs auffangen koennten, wird voraussichtlich eines der Hauptprobleme ausmachen und eine Schluesselstellung fuer die finanzielle Zukunftsperspektive der Gemeinschaft bei der Verwirklichung des Binnenmarktes sein. Allein die Sanierung der Verkehrsnetze in den Beitrittsstaaten belaeuft sich auf rund 100 Milliarden EUR. Nach Meinung der Autorin wurde der Preisbildungspolitik fuer die Infrastruktur bislang zu wenig Beachtung geschenkt. Das Weissbuch der EU zeigt deutlich das die aktuellen Entgeltsysteme ineffizient sind und zu Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Verkehrstraegern und einer unfairen Kostenverteilung fuehren. Hierzu werden einige Vorschlaege aufgefuehrt. Abschliessend werden einige Aspekte diskutiert, was zukuenftig von Wissenschaft und Technologie fuer die Verkehrspolitik der EU zu erwarten ist. Beitrag zum 1. Europaeischen Verkehrskongress "Verkehrspolitische und verkehrswirtschaftliche Strategien der EU-Erweiterung" der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft, 7. und 8. November 2002 in Berlin. Siehe auch Gesamtaufnahme, ITRD-Nummer D351905.

  • Authors:
    • DE PALACIO, L
  • Publication Date: 2003

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01192731
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 2:57PM