Entwicklung eines Verfahrens fuer die Darstellung des Erhaltungsprogramms auf Netzebene

Im Rahmen des Bauwerks-Management-Systems (BMS) werden aktuell eine Reihe von Modulen parallel entwickelt beziehungsweise konzipiert. Innerhalb dieses Zusammenspiels soll die Darstellung des Erhaltungsprogramms an die Ergebnisse der netzweiten Optimierung (BMS-EP) ansetzen und diese in visueller Form aufbereiten, wodurch die Nutzbarkeit des BMS fuer den Anwender erhoeht wird. In intensiver Zusammenarbeit mit einigen repraesentativen Landesverwaltungen wurden die fachlichen Anforderungen an die Darstellung zusammengestellt. Gleichzeitig wurden die DV-technischen Randbedingungen analysiert und Loesungsvorschlaege erarbeitet, deren Machbarkeit durch die Erstellung von vier Streckenband-Prototypen nachgewiesen wurde. Da in der Realisierungsphase mehrere Schnittstellen zu unterschiedlichen SIB-Datenquellen ausprogrammiert werden muessen, wurde untersucht, welche Voraussetzungen gegeben sind, um das Darstellungs-Modul ueber den Objektkatalog Strasse (OKSTRA) anzubinden. Die Ergebnisse dieser Untersuchung koennen dazu genutzt werden, die fehlenden Voraussetzungen zu schaffen und Definitionsluecken im OKSTRA zu schliessen. Die Prototypen der Streckenbaender und auch der Karte liegen nun vor und koennen im Weiteren als Grundlage zu einer umfassenden Anforderungsabstimmung aller Beteiligten genutzt werden, die zum Ziel haben sollte, einen bundesweit einheitlichen Entwurf zur Darstellung des BMS-Outputs auszuformulieren. Sollte es sich herausstellen, dass laenderspezifische Besonderheiten in den Streckenbaendern beruecksichtigt bleiben sollen, muss in der Realisierungsphase des Darstellungsmoduls diesem Umstand durch Gewaehrleistung einer entsprechenden Modularitaet Rechnung getragen werden.