Verkehrssicherheit von Steigungsstrecken - Kriterien fuer Zusatzfahrstreifen

Es wurde ein Verfahren fuer die Entscheidung ueber den Einsatz von Zusatzfahrstreifen unter Beruecksichtigung von Verkehrssicherheit, Verkehrsablauf und Wirtschaftlichkeit erarbeitet. Auf der Basis von Reisegeschwindigkeitsmessungen und Zaehlstellendaten konnten Simulationsmodelle kalibriert werden (fuer Autobahnen eine modifizierte Version des Programms VISSIM, fuer Landstrassen das in der Bauhaus-Universitaet Weimar weiterentwickelte Landstrassenmodell). Als "Nebenprodukt" wurden damit q-v-Diagramme fuer Autobahnen und Landstrassen mit und ohne Zusatzfahrstreifen erzeugt. Als Einflussfaktoren werden der Schwerverkehrsanteil, der Steigungsgrad und die Steigungslaenge beruecksichtigt. Die diesbezueglichen Ergebnisse der Untersuchung insbesondere auch hinsichtlich des Einflusses der Steigungslaengen fanden bereits Eingang in die ueberarbeiteten Kapitel 3 und 5 des HBS (Handbuch fuer die Bemessung von Strassenverkehrsanlagen).